Gemeinsam für ein sauberes Koblenz
Eine saubere Stadt – Wir alle haben es in der Hand.
Unser malerisches Koblenz soll sauber bleiben, damit sich Einheimische, Pendler und Touristen wohlfühlen. Dafür ist die Straßenreinigung des Kommunalen Servicebetriebs Koblenz täglich im Einsatz. Sie säubert Straßen und Plätze und leert öffentliche Papierkörbe. Doch ohne das richtige Verhalten der Menschen geht es nicht. Wir alle haben es wortwörtlich in der Hand, dass Koblenz sauber bleibt. Daher bittet der Kommunale Servicebetrieb Koblenz, auch unterwegs auf eine ressourcenschonende Lebensweise zu achten. Verpackungsmüll kann zum Beispiel durch die Nutzung von Mehrweg-Behältnissen reduziert werdem. Für die trotzdem unterwegs anfallenden Abfälle stehen die zahlreichen Papierkörbe zur Verfügung.
Wer seinen Abfall einfach fallen oder liegen lässt, verhält sich rücksichtslos und handelt zudem ordnungswidrig. Achtlos weggeworfener Müll in Fußgängerzonen, auf Plätzen und Gehwegen oder Grünflächen ist nicht nur unschön, sondern auch eine Umweltbelastung.
Straßenreiniger Reiner reicht's
Die Straßenreinigung ist täglich für eine saubere Stadt im Dienst. Das passiert zu einem Großteil in Zeiten, in denen sie kaum wahrgenommen wird. So sind Straßenkehrer und Kehrmaschinen schon lange bei der Arbeit, bevor morgens das geschäftige Treiben von Neuem beginnt. Straßenreiniger Reiner ist die Figur unserer Stadtsauberkeits-Kampagne. Er benennt problematische Abfälle wie illegale Abfallablagerungen und Kippenstummel und bittet stellvertretend für die städtische Straßenreinigung die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe in Form einer korrekten Abfallentsorgung.
Bitte die Papierkörbe nutzen – aber richtig!
Scheinbar überfüllte Papierkörbe sind nicht zwangsläufig voll. Bei falscher Befüllung können sie nämlich leicht verstopfen. Unterwegs anfallende Gelegenheitsabfälle mit großem Volumen wie "To-Go" Essens- und Trinkverpackungen können dazu führen, dass der Abfallkorb oben verstopft, während unten noch Platz für mehr Müll wäre.
Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz bittet Nutzer städtischer Papierkörbe deswegen, ihre sogenannten "Abfälle unbedeutender Art" – auch "Unterwegsmüll" genannt – korrekt, das heißt bei Bedarf zerkleinert, zu entsorgen. Nach dem Motto "Mach’s klein, dann passt`s rein" sollten unterwegs im öffentlichen Raum anfallende Abfälle, wie Pizzakartons, vor ihrer Entsorgung ein- bis zweimal in der Mitte zerrissen werden. So kann das Fassungsvermögen des Papierkorbs optimal genutzt werden.
Illegale Abfallablagerungen
In der Stadt Koblenz gibt es für Koblenzer Bürgerinnen und Bürger ausreichend viele legale Entsorgungsmöglichkeiten für Abfälle im Hol- und Bringsystem. Zu nennen sind die Abfuhr von Mülltonnen privater Haushalte und die Papierkorb-Leerung bei unterwegs anfallenden Abfällen. Sperrige Abfälle können als Sperrmüll zur Abholung angemeldet oder am Wertstoffhof selbst angeliefert werden. Schadstoffe wie Reinigungsmittel oder Farben werden von der Schadstoffsammelstelle angenommen. Darüber hinaus stehen an öffentlichen Wertstoffsammelplätzen Container für Altglas und Altpapier zur Verfügung.
Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Müll unerlaubt irgendwo am Wegesrand abgestellt wird. Das ist eine Ordnungswidrigkeit! Übrigens ist auch das Abstellen von Altpapier oder Altglas neben oder auf Containern nicht erlaubt. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine "illegale Abfallablagerung", auch "wilder Müll" genannt.
Zigarettenstummel
Ordnungswidrig auf den Boden geschnippte Zigarettenkippen wirken sich negativ auf das Stadtbild und somit das Wohlbefinden der Menschen aus. Sie stellen eine Umweltbelastung dar, da sie viele Liter Wasser verunreinigen. Darüber hinaus können die Kippenstummel Tiere krank machen. Auch kosten sie viel "Asche", denn wer seine Kippe auf den Boden wirft und dabei erwischt wird, wird für diese Ordnungswidrigkeit zur Kasse gebeten.
Daher bittet der Kommunale Servicebetrieb Koblenz, nicht glühende Zigarettenreste im Papierkorb/Ascher zu entsorgen. Mit einem Taschenaschenbecher hat man immer ein Behältnis für Kippenreste dabei, in dem man sie zum nächsten Abfalleimer bringen kann.
Mehrweg – weniger Müll
Abfälle zu vermeiden ist das wichtigste Ziel der Abfallwirtschaft. Denn Müll, der gar nicht anfällt, braucht auch nicht entsorgt werden! Deswegen sollte – wenn immer möglich – auf Einwegverpackungen verzichtet werden. Der Coffee-To-Go ist praktisch für unterwegs und erfreut sich folglich großer Beliebtheit. Doch leider wird nach nur wenigen Minuten Kaffeegenuss aus dem Einweg-Kaffeebecher Abfall. Besser ist es, einen Mehrweg-Kaffeebecher zu nutzen. Teilweise bieten Gastronomen ein Mehrweg-Pfandsystem auch für Speisebehältnisse ein.
Unter dem Motto "Bleib deinem Becher treu!" gibt es an vielen Verkaufsstellen im Stadtgebiet den Koblenz-Becher zu erwerben. Zahlreiche Bäckereien und Cafés unterstützen den Mehrweg-Gedanken und befüllen mitgebrachte Kaffeebecher. Auf der Internetseite https://www.koblenz.de/bdbt sind die Stellen aufgelistet, wo Koblenz-Becher erworben und/oder befüllt werden können.
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