Biomüll trennen – Umwelt schonen!
Schön, dass du mehr über die Biotonne erfahren willst.
Möhrchen & Brötchen, so heißen die beiden Charaktere unserer Biotonnen-Informationskampagne. Die beiden knuffigen und besserwisserischen Vertreter der Bio-Abfallfraktion geben Tipps zum korrekten Befüllen der Biotonne.
Umweltschutz beginnt an der Biotonne
Die Stadt Koblenz bekennt sich zu den Zielen des Klimaschutz-Abkommens von Paris. Die Begrenzung der Erderwärmung und der Umweltschutz sind nicht nur Aufgaben der Weltpolitik – jeder Bürger und jede Bürgerinnen kann schon im Kleinen einen wichtigen Beitrag leisten. Neben einer ressourcenschonenden Lebensweise ist die korrekte Abfalltrennung enorm wichtig. Wer Biomüll sortenrein trennt, tut etwas Gutes für die Umwelt.
Biomüll ist ein wertvoller Rohstoff, weil ...
- ... man Komposterde aus Bioabfall machen kann.
- ... man Biogas bei der Vergärung des Bioabfalls gewinnen kann.
Um den wertvollen Rohstoff "Bioabfall" nutzen zu können, muss er ...
- ... frei von Störstoffen wie Plastik und Metall sein.
- ... tatsächlich in der Biotonne entsorgt werden – leider landet viel zu viel Biomüll im Restmüll und wird zusammen mit Restabfall thermisch verwertet.
Möhrchen & Brötchen informieren über die Biotonne
Keine Störstoffe – bitte nur Bio in die Biotonne!
Zum 1. Mai 2025 wurde die Bioabfallverordnung (BioAbfV) verschärft. Damit gelten in Koblenz – wie überall in Deutschland – strengere Vorgaben zur Sortenreinheit des Bioabfalls. Kurz gesagt: Unser Bioabfall muss "sauberer" werden.
"Sauberer" meint dabei "sortenrein", also ohne störende Fremdstoffe (sogenannte "Störstoffe") wie Kunstoffe, Steine, Glas, Keramik und Metalle.
Stoffe wie PET-Flaschen oder Aluminium-Dosen, wie in unserem Kampagnen-Motiv "Störstoffe", haben in der Biotonne nichts verloren.
Keine Plastiktüten – auch keine vermeintlich "kompostierbaren"
Auch kompostierbare Plastiktüten gehören nicht in die Biotonne. Diese brauchen zu lange für die Zersetzung, länger als in der Verwertungsanlage zur Verfügung steht, sodass Reste den Kompost belasten.
Biomüll kann entweder lose oder in einer biologisch abbaubaren Papiertüte gesammelt werden. Viele setzen dabei zusätzlich auf einen sogenannten Vorsortier-Eimer, um nicht mit kleinen Mengen zur großen Biotonne vor der Haustür gehen zu müssen. Dafür wirbt unser Kampagnen-Motiv "Papier- vs. Plastiktüten".
Unser Biotonnen-Scanner entlarvt schlechte Biomüll-Trenner
Unsere Müllwagen sind mit einer Technologie zum Scannen der Biotonnen ausgestattet. Beim Einhängen der Biotonne am Abfallsammelfahrzeug wird die Tonne kurz auf Störstoffe gescannt. Finden sich Fremdstoffe im Biomüll, so wird der Kippvorgang der Tonne unterbrochen – die Biotonne bleibt ungeleert stehen. Das ist zwar ärgerlich für Bürgerinnen und Bürger, aber absolut notwendig, um die gesetzlichen Anforderungen an die Reinheit des Biomülls so weit wie möglich einzuhalten.
Mit unserem Kampagnen-Motiv "Biotonnen-Scanner" bitten wir euch, die Biotonne korrekt zu befüllen und auf die Sortenreinheit zu achten. Das ist gut für die Umwelt und erspart euch und uns unnötigen Ärger.
Bioabfall kommt in die Biotonne – Rettet Möhrchen & Brötchen und Co. vor dem Restmüll.
Stichprobenanalysen von Koblenzer Restabfalltonnen zeigen, dass ein sehr hoher Anteil des Abfalls in der Restmülltonne Biomüll ist – bis zu 40 Prozent!
Dieser wertvolle Rohstoff steht nicht zur Verfügung für die Biogasgewinnung oder die Kompostproduktion, sondern wird thermisch verwertet. Nach dem Motto "Koblenz trennt Bio" möchten wir, dass mehr Biomüll korrekt in der Biotonne landet.
Unser Kampagnen-Motiv "Rette Möhrchen & Brötchen vor dem Restmüll" macht auf lustige Art aufmerksam auf dieses ernst zu nehmende Thema.

Biotonne: Was kommt rein – und was nicht?
Vereinfacht gesagt, kommt in die Biotonne organischer Abfall wie Obst- und Gemüseschalen, Kaffeefilter, Teebeutel (ohne Metallklammer), Essensreste und kleine Gartenabfälle. Aber Achtung: Zwar ist jeder Biomüll organischen Ursprungs, aber nicht alles Organische darf in die Biotonne. Tierische oder menschliche Fäkalien dürfen nicht rein! Auch Grasnarben (Wurzeln mit Erde) gehören nicht in die Biotonne.
Unser Kampagnen-Motiv "Was kommt rein?" zeigt, was in die Biotonne kommt und was nicht. Auch unsere Abfalltrennhilfe [Download] bietet hier Hilfestellung. Weitere Informationen zur Befüllung der Biotonne finden sich hier.






